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ABFALLFIBEL

Mineralische Abfälle

Als Bauschutt werden in der Entsorgungsbranche mineralische Abfälle aus
dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau) angesehen, die gem Abfallverzeich-
nisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG)
mit den Nr. 17 01 01, 17 01 02 oder 17 01 07 bezeichnet sind.

Sortenreiner Bauschutt darf ausschließlich eine Fraktion eines mineralischen
Abfall enthalten, damit dieser einer optimalen – und somit für den Kunden
preisgünstigen – Wiederverwertung zugeführt werden kann.

Bauschuttgemische dürfen grundsätzlich sämtliche mineralischen Abfälle
enthalten, wie z.B. Beton, Kies, Sand, Erdreich, Fensterglas, Putzreste,
Keramik, Mauerwerk, Kachel- und Fliesenreste.

Sortenreiner Bauschutt und Bauschuttgemische dürfen keine Fremd- oder
Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Karto-
nagen, Dachpappe, Gipskarton, Verbundmaterialien Dämm- & Isoliermaterialien,
Asphalt / Gussasphalt, Haus- / Restmüll oder Kehricht beinhalten.
Das Material darf keine Belastungen und oder Anhaftungen von gefährlichen
Abfällen (z. B. PAK Belastungen) aufweisen.

Bauschuttgemische die nicht frei von Fremd- / Störstoffen sind, ist es notwendig,
diese Abfälle händisch zu sortieren, um diese einer Verwertung zuführen zu
können. Wir klassifizieren Bauschuttgemische von I bis III (siehe Tabelle unten).
Sollte der prozentuale Anteil der Verunreinigungen größer als 10% sein, so fällt
das komplette Material unter die Fraktion „Baumüll“ (gemischte Bau- und
Abbruchabfälle – AVV-Nr. 17 09 04), da eine händische Sortierung nicht mehr
ökonomisch ist.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Beton 17 01 01 rein, Unterteilung in max. Kantenlänge < und > 50cm, ohne Fremd- / Störstoffe
Ziegel 17 01 02 reine Ton- / Dachziegel (ausschließlich rote Ziegel!), ohne Fremd- / Störstoffe
Bauschutt Klasse I 17 01 07 reine Bauschuttgemische, ohne Fremd- / Störstoffe
Bauschutt Klasse II 17 01 07 Bauschuttgemische mit einer leichten Verunreinigung (mit Fremd- / Störstoffen bis 3% des Volumens)
Bauschutt Klasse III 17 01 07 Bauschuttgemische mit einer Verunreinigung (mit Fremd- / Störstoffen bis 10% des Volumens)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gipskarton ist ein Baustoff auf Gipsbasis und somit bei der Entsorgung ein Abfall
aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), der gem. Abfallverzeichnis-
verordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit
der Nr. 17 08 02 bezeichnet ist.

Die Abfallfraktion Gipskarton muss immer ohne Verunreinigungen einer Verwer-
tung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunst-
stoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Dachpappe, Bauschutt, Dämm- und Isoliermaterialien, Asphalt / Gussasphalt, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen
separiert werden.

Gipskartonabfälle, die nicht frei von Fremd- / Störstoffen sind, müssen manuell
nachsortiert werden, um sie einer Verwertung zuführen zu können. Wir unter-
scheiden Gipskarton ohne und mit Verunreinigungen (siehe Tabelle unten).
Sollte der prozentuale Anteil der Verunreinigungen größer als 10% sein, so fällt
das komplette Material unter die Fraktion „Baumüll“ (gemischte Bau- und Ab-
bruchabfälle – AVV-Nr. 17 09 04), da eine händische Sortierung nicht mehr
ökonomisch ist.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Gipskarton (sauber) 17 08 02 rein, ohne Profile, ohne Fremd- / Störstoffe
Gipskarton (verunreinigt) 17 08 02 Gipskartonabfälle mit einer Verunreinigung (z.B. GK-Profile) bis 10% des Volumens

 

 

 

 

 


Asphalte (Straßenaufbruch oder Gussasphalt) sind mineralische Baustoffe
aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), die bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes
(KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 03 02 eingeordnet werden.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal – sowohl bei Asphalt als auch bei
Gussasphalt – ist die Zusammensetzung des Bindemittels. Asphalte, die als
Bindemittel Teer mit einem PAK-Gehalt (PAK = Polycyclische Aromatische
Kohlenwasserstoffe) von mehr als 20mg/kg besitzen, gelten als teerhaltige
Asphalte (AVV-Nr. 17 03 01*) und müssen als gefährlicher Abfall (siehe eigene
Rubrik) entsorgt werden. Asphalte, die als Bindemittel Bitumen oder Teer mit
einem PAK-Gehalt bis zu 20mg/kg besitzen gelten als teerfreie Asphalte
(AVV-Nr. 17 03 02). Als Schnelltests können folgende praxisnahe Verfahren
herangezogen werden:

  • Geruch: teerhaltige Asphalte haben einen sehr süßlich-aromatischen Geruch
  • Lack: frische Bruchstellen von teerhaltigen Asphalten verfärben sich beim Besprühen mit einem weißen Acryllack gelb-braun

Eine eindeutige Klassifizierung kann jedoch erst nach einer chemischen Mate-
rialanalyse erfolgen, bei der der PAK-Gehalt genau bestimmt werden kann.

Die Abfallfraktion teerfreie Asphalte muss immer sortenrein (getrennt nach
Straßenaufbruch und Gussasphalt) ohne Verunreinigungen erfasst werden
damit sie einer Verwertung zugeführt werden kann, d.h. sämtliche Störstoffe
wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen,
Dachpappe, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Rest-
müll oder Kehricht müssen separiert werden und alle Bestandteile müssen
frei von Kontaminationen, gefährlichen Abfällen o.Ä. sein. Besonders bei
Gussasphalt ist darauf zu achten, dass das zu entsorgende Material keine
Anhaftungen (Trennlagen, Folien, Dämmungen) besitzt.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Asphalt (teerfrei) 17 03 02 reiner Straßenaufbruch / Asphaltbelag, PAK-Gehalt < 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe
Gussasphalt (teerfrei) 17 03 02 reiner Gussasphalt, PAK-Gehalt < 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe

 

 

 

 


Glas ist ein mineralischer Baustoff aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), der gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit der Nr. 17 02 02 deklariert wird.

Die Abfallfraktion Glas aus dem Baustellenbetrieb beinhaltet ausschließlich Flach- / Fenster- / Sicherheits- / Drahtglas und muss frei von Verunreinigungen erfasst werden, um es einer stofflichen Verwertung zuführen zu können. Sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Dachpappe, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Asphalt / Gussasphalt, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden und alle Bestandteile müssen frei von Kontaminationen, gefährlichen Abfällen o.Ä. sein.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Glas 17 02 02 reines Flach- / Fensterglas, ohne Fremd- / Störstoffe

 

 


Bei Flaschenglas handelt es sich um ausschließlich sortenrein erfasstes Flaschenglas, wobei es inzwischen kaum relevant ist, ob es nach Farben getrennt erfasst wird. Bei der Erfassung ist darauf zu achten, dass keine Störrstoffe wie z. B. Porzellan, Leuchtstoffröhren, Glühbirnen, etc. enthalten sind.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Glas 15 01 07 Flaschenglas / Hohlglas
Glas 20 01 02 Glas aus getrennter Erfassung

 

 

 

 


Bau- und Gewerbeabfälle

Klassische Anfallstelle: Neubau – Bausanierung - Rückbau

Gemischte Bau- und Abbruchabfälle bestehen aus einem Gemisch von:
Teppichreste, Bodenbeläge, Isolierung, Dämmung (Neubau!), Kunststoffbänder, Holz- und Metallreste, Folie, Styropor, Profile, PVC, Kunststoffe, Papier, Gipskarton, Tapeten, Heraklith, Mineralik, Verbundmaterialien u. ä.

Was gehört nicht dazu:
Kein Gift- und Sondermüll wie z. B. Asbest und künstliche Mineralfaser (KMF),keine flüssigen Abfälle wie z. B. Farben, Lacke, Lösemittel, Öle … keine Gasflaschen und Druckbehälter, keine organischen Abfälle wie Kantinenreste, Abfälle aus Unterkünften.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Baumüll
(gem. Bau- und Abbruchabfälle)
17 09 04 Teppichreste, Bodenbeläge, Isolierung, Dämmung (Neubau!), Kunststoffbänder, Holz- und Metallreste, Folie, Styropor, Profile, PVC, Kunststoffe, Papier, Gipskarton, Tapeten, Heraklith, Mineralik, usw.
(kein Gift- und Sondermüll, keine Gasflaschen und Druckbehälter, keine organischen Abfälle wie Kantinenreste, Abfälle aus Unterkünften)

 

 

 

 

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Wohnungsauflösung – Büroauflösung – Entrümpelungen

Sperrmüll besteht aus einem Gemisch von:
Polster, Polstermöbel, Kunststoffe, Papier, Pappe und Kartonagen, Metalle, Tische, Stühle, Schränke, Abfälle aus Entrümpelungen, wie z.B. Keller, Speicher und Wohnungen, usw.

Was gehört nicht dazu:
Kein Gift- und Sondermüll wie z. B. Asbest und künstliche Mineralfaser (KMF),keine flüssigen Abfälle wie z. B. Farben, Lacke, Lösemittel, Öle … keine Gasflaschen und Druckbehälter, keine organischen Abfälle wie Kantinenreste, Abfälle aus Unterkünften u. ä.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Sperrmüll 20 03 07 Polster, Polstermöbel, Kunststoffe, Papier, Pappe und Kartonagen, Metalle, Tische, Stühle, Schränke, Abfälle aus Entrümpelungen, wie z.B. Keller, Speicher und Wohnungen, usw.
(kein Gift- und Sondermüll, keine Gasflaschen und Druckbehälter, keine organischen Abfälle wie Kantinenreste, Abfälle aus Unterkünften)

 

 

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Größere Gewerbebetriebe – Verwaltungsgebäude

Es handelt sich hierbei um ein Materialgemisch, welches in erster Linie in den Mülleimern im Gewerbebetrieben und Verwaltungen gesammelt wird. Die Erfassung erfolgt standardmäßig in Umleerbehältern.

Um es einer stofflichen Verwertung zuführen zu können, wird es in der eigenen Sortier- und Aufbereitungsanlage in die einzelnen Stoffströme getrennt. Damit dies ermöglicht werden kann, darf es auf keinen Fall nachfolgend aufgeführte Abfälle enthalten:

Kein Gift- und Sondermüll, keine flüssigen Abfälle wie z. B. Farben, Lacke, Lösemittel, Öle … keine Druckbehälter, keine organischen Abfälle wie Kantinenreste, Abfälle aus Unterkünften u. ä.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Abfälle zur Verwertung (AZV) 20 03 01 ohne organische Anteile, trocken

 

 


 

Bezeichnung:

AVV-Nr.: Beschreibung:
Abfälle zur energetischen Verwertung (AZeV) 20 03 01 mit organischen Anteilen

 

 

 


Dachpappen oder Bitumenbahnen sind Baustoffe aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), die bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 03 02 und 17 03 03* eingeordnet werden.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Zusammensetzung des Bindemittels. Dachpappen, die als Bindemittel Teer mit einem PAK-Gehalt (PAK = Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) von mehr als 1000 mg/kg besitzen, gelten als teerhaltige Dachpappen (AVV-Nr. 17 03 03*) und müssen als gefährlicher Abfall (siehe eigene Rubrik) entsorgt werden. Dachpappen, die als Bindemittel Bitumen oder Teer mit einem PAK-Gehalt bis zu 1000 mg/kg besitzen gelten als teerfreie Dachpappen (AVV-Nr. 17 03 02). Als Schnelltests können folgende praxisnahe Verfahren herangezogen werden:

  • Geruch: teerhaltige Dachpappen haben einen sehr süßlich-aromatischen Geruch
  • Lack: frische Bruchstellen von teerhaltigen Dachpappen verfärben sich beim Besprühen mit einem weißen Acryllack gelb-braun

Eine eindeutige Klassifizierung kann jedoch erst nach einer chemischen Materialanalyse erfolgen, bei der der PAK-Gehalt genau bestimmt werden kann.

Die Abfallfraktion teerfreie Dachpappe muss immer sortenrein ohne Verunreinigungen einer Verwertung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Asphalte, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden und alle Bestandteile müssen frei von Kontaminationen, gefährlichen Abfällen o.Ä. sein. Besonders ist darauf zu achten, dass das zu entsorgende Material keine Anhaftungen (Trennlagen, Folien, Dämmungen) besitzt.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Dachpappe (teerfrei) 17 03 02 ohne Anhaftungen, PAK-Gehalt < 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe

 

 

 


Wertstoffe

Klassische Anfallstelle: Büro

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Papier 20 01 01  

 

 


Klassische Anfallstelle: Versand - Lager

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Pappe & Kartonagen 15 01 01  

 

 


Klassische Anfallstelle: Versand – Lager – Baustelle Magazin

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Folien (weiß) 15 01 02 weiß / transparent, aus dem Verpackungsbereich
Folien (bunt) 15 01 02 & 17 02 03 bunt, aus dem Verpackungsbereich, Baufolien – leicht verschmutzt, Folien aus dem Garten- und Landschaftsbau

 

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Versand - Lager

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Polystyrol 15 01 02 & 17 02 03 reines und weißes Styropor, in Säcke verpackt

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Baustelle – Neu- und Altbau

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Metall / Schrott 17 04 07 Sämtlicher Mischschrott, kein Elektroschrott
Metalle 20 01 04 Metalle aus dem gewerblichen Bereich sowie aus Privathaushalten
Verpackungen aus Metall 15 01 04 Metallverpackungen

 

 

 

 

 


Natürliche Abfälle

Klassische Anfallstelle: Baustelle, Lager – Versand, Rückbau, Zimmerer, Schreiner

Es wird generell in vier Altholzgruppen unterschieden. Hier bildet die Altholzverordnung (AltholzV) § 5 sowie der Anhang III zur AltholzV die Grundlage.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Holz A I (unbehandelt) 17 02 01 Baustellensortimente und Möbel aus naturbelassenem Vollholz, Verschnitt, Abschnitte, Späne aus naturbelassenem Vollholz, Transportkisten, Verschläge, Obst-, Gemüse-, Zierpflanzenkisten sowie ähnliche Kisten aus naturbelassenem Vollholz, Paletten aus Vollholz, wie z.B. Europaletten, Industriepaletten aus Vollholz, Kabeltrommeln aus Vollholz (Herstellung nach 1989)
Holz A II / III (behandelt) 17 02 01 Baustellensortimente aus Holzwerkstoffen, z.B. Schalhölzer, Dielen, Altholz aus Sperrmüll, Spanplatten, beschichtete oder lackierte Holzteile, Innentüren, Verschnitte aus behandeltem Holz, Fehlböden, Bretterschalungen, Deckenpaneele, Möbel, Laminatböden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Gartenbau – Privathaushalt – Grünanlagenpflege

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Gartenabfälle Klasse I 20 02 01 Grünschnitt, Äste
Gartenabfälle Klasse II 20 02 01 Grasabfälle, Laub
Gartenabfälle Klasse III 20 02 01 Wurzelstöcke

 

 

 

 


Spezielle Abfälle

Klassische Anfallstelle: Reifenhändler - Werkstätten

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
PKW-Reifen mit Felge 16 01 03  
PKW-Reifen ohne Felge 16 01 03  
LKW-Reifen 16 01 03  

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Gewerbebetriebe - Privathauhalt

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Kühlschränke klein 20 01 23* handelsübliche Kühlschränke
Kühlschränke groß 20 01 23* z.B. Kühl- und Gefrierkombination, Kühltheken

 

 

 

 


Klassische Anfallstelle: Gewerbebetriebe – IT-Branche

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Elektronikschrott 20 01 35* z.B. Herd, Waschmaschine, PC
Monitore / Bildschirme 20 01 23* z.B. PC-Bildschirme, Fernsehgeräte

 

 

 


Gefährliche Abfälle

Generell besteht für Abfälle zur Entsorgung (oftmals „gefährliche Abfälle“) Anschluss- und Benutzerzwang an die kommunale Entsorgungsanlage. Ausgenommen sind hier Abfälle die in der kommunalen Abfallsatzung explizit ausgeschlossen sind. Ist dies der Fall, so besteht in Bayern Anschluss- und Benutzungszwang an die Gesellschaft für Sonderabfall-Entsorgung Bayern GmbH (GSB). Dies trifft nur zu, wenn die Abfälle zur Entsorgung gehen.


Asphalte (Straßenaufbruch oder Gussasphalt) sind mineralische Baustoffe aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), die bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 03 01* und 17 03 02 eingeordnet werden.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal – sowohl bei Asphalt als auch bei Gussasphalt – ist die Zusammensetzung des Bindemittels. Asphalte, die als Bindemittel Teer mit einem PAK-Gehalt (PAK = Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) von mehr als 20 mg/kg besitzen, gelten als teerhaltige Asphalte (AVV-Nr. 17 03 01*) und müssen als gefährlicher Abfall entsorgt werden. Als Schnelltests können folgende praxisnahe Verfahren herangezogen werden:

  • Geruch: teerhaltige Asphalte haben einen sehr süßlich-aromatischen Geruch
  • Lack: frische Bruchstellen von teerhaltigen Asphalten verfärben sich beim Besprühen mit einem weißen Acryllack gelb-braun

Eine eindeutige Klassifizierung kann jedoch erst nach einer chemischen Materialanalyse erfolgen, bei der der PAK-Gehalt genau bestimmt werden kann.

Die Abfallfraktion teerhaltige Asphalte muss immer sortenrein (getrennt nach Straßenaufbruch und Gussasphalt) ohne Verunreinigungen einer Entsorgung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Dachpappe, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden. Besonders bei Gussasphalt ist darauf zu achten, dass das zu entsorgende Material keine Anhaftungen (Trennlagen, Folien, Dämmungen) besitzt.

Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge einer Fraktion > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnachweis (Abfallmenge einer Fraktion < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Asphalt (teerhaltig) 17 03 01* reiner Straßenaufbruch / Asphaltbelag, PAK-Gehalt > 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe
Gussasphalt (teerhaltig) 17 03 01* reiner Gussasphalt, PAK-Gehalt > 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe

 

 

 

 


Asbesthaltige Baustoffe aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch), werden bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 06 05* eingeordnet.

Unter asbesthaltigen Baustoffen versteht man Asbestzementprodukte (z.B. Eternitplatten, Eternitwellbleche, Asbestzementblumenkästen, Floor-Flex-Bodenbelagsplatten bzw. Vinyl-Asbest-Fliesen) und verfestigte Weichasbeststoffe gem. TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe), die bei Abbruch- oder Sanierungsmaßnahmen älterer Gebäude zum Vorschein kommen und dann als gefährlicher Abfall mit einer Andienungspflicht bei der für den Abfallentstehungsort zuständigen Deponie entsorgt werden muss. Zudem sind gem. TRGS 519 Asbestabfälle zur Entsorgung staubdicht in reißfeste, beschriftete (Warnhinweis: „Asbest“) Säcke (z.B. Big-Bags) zu verpacken.

Die Abfallfraktion Asbest muss immer sortenrein ohne Verunreinigungen einer Entsorgung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Dachpappe, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden.

Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnach-weis (Abfallmenge < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Asbestabfälle 17 06 05* staubdicht in reißfeste, beschriftete (Warnhinweis: „Asbest“) Säcke (z.B. Big-Bags) verpackt

 

 

 


KMF ist ein künstlicher Mineralfaserdämmstoff aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch) und wird bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 06 03* eingeordnet.

Unter KMF-Dämmung versteht man Dämmstoffe mit gefährlichen Stoffen, wie z.B. Mineralwolle, Steinwolle und Glaswolle – sei es in geflockter oder in gepresster Form – und jeweils mit einem Produktionsjahr vor 2000, die bei Abbruch- oder Sanierungsmaßnahmen älterer Gebäude zum Vorschein kommen und dann als gefährlicher Abfall mit einer Andienungspflicht bei der für den Abfallentstehungsort zuständigen Deponie entsorgt werden müssen. Zudem sind diese gem. TRGS 521 zur Entsorgung staubdicht in reißfeste Säcke (Mineralwollsäcke) zu verpacken.

Die Abfallfraktion KMF-Dämmung muss immer sortenrein ohne Verunreinigungen einer Entsorgung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Dachpappe, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden.

Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnach-weis (Abfallmenge < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
KMF-Dämmung (Glaswolle) 17 06 03* staubdicht in reißfeste Säcke (Mineralwollsäcke) verpackt

 

 

 

 


Dachpappen oder Bitumenbahnen sind Baustoffe aus dem Baustellenbetrieb (Abbruch & Neubau), die bei der Entsorgung gem. Abfallverzeichnisverordung (AVV) des Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) mit den Nr. 17 03 02 und 17 03 03* eingeordnet werden.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Zusammensetzung des Bindemittels. Dachpappen, die als Bindemittel Teer mit einem PAK-Gehalt (PAK = Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) von mehr als 20mg/kg besitzen, gelten als teerhaltige Dachpappen (AVV-Nr. 17 03 03*) und müssen als gefährlicher Abfall entsorgt werden. Als Schnelltests können folgende praxisnahe Verfahren herangezogen werden:

  • Geruch: teerhaltige Dachpappen haben einen sehr süßlich-aromatischen Geruch
  • Lack: frische Bruchstellen von teerhaltigen Dachpappen verfärben sich beim Besprühen mit einem weißen Acryllack gelb-braun

Eine eindeutige Klassifizierung kann jedoch erst nach einer chemischen Materialanalyse erfolgen, bei der der PAK-Gehalt genau bestimmt werden kann.

Die Abfallfraktion teerhaltige Dachpappe muss immer sortenrein ohne Verunreinigungen einer Verwertung zugeführt werden, d.h. sämtliche Störstoffe wie z.B. Holz, Metalle, Kunststoffe / Folien, Papier / Pappe / Kartonagen, Asphalte, Bauschutt, Dämm- & Isoliermaterialien, Gipskarton, Haus - / Restmüll oder Kehricht müssen separiert werden und alle Bestandteile müssen frei von Kontaminationen, gefährlichen Abfällen o.Ä. sein. Besonders ist darauf zu achten, dass das zu entsorgende Material keine Anhaftungen (Trennlagen, Folien, Dämmungen) besitzt.

Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnach-weis (Abfallmenge < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Dachpappe (teerhaltig) 17 03 03* ohne Anhaftungen, PAK-Gehalt > 20mg/kg, ohne Fremd- / Störstoffe

 

 

 


Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnach-weis (Abfallmenge < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
Holz A IV (unbehandelt) 17 02 04* Fenster ohne Glas, Fensterstöcke, Außen-türen, Werkstatt- / Garagenböden, Sortiment aus Garten- / Landschaftsbau, Bauholz mit schädlichen Verunreinigungen, Telefonmasten, Bahnschwellen

 

 

 

 


Die Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist verbunden mit einem Nachweisverfahren, bestehend aus einem Einzelentsorgungsnachweis (Abfallmenge > 20,00t/BV/Jahr) oder Sammelentsorgungsnach-weis (Abfallmenge < 20,00t/BV/Jahr), Begleit- und Übernahmescheinverfahren und ZSA-Gebühr (Zentrale Stelle für Abfallüberwachung), als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des betreffenden Materials für den Abfallerzeuger. Selbstverständlich sind wir in der Lage, dieses Nachweisverfahren für unsere Kunden abzuwickeln.

 

Bezeichnung: AVV-Nr.: Beschreibung:
PCB-haltige Kleinkondensatoren 16 02 09* PCB-haltige Kleinkondensatoren bis 1,00kg, Sammlung erfolgt in max. 60l X-codierten Spannringfässern
PCB-haltige Bau- und Abbruchabfälle 17 09 02* PCB-haltige Bau- und Abbruchabfälle (z.B. Dichtungsmassen) bis 100 mg/kg, Sammlung erfolgt in max. 120l X-codierten Spannringfässern

 

 

 

 

 


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